Detox-Flow

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Dehnen – Strecken - Wohlfühlen

Diese Yoga-Haltungen dehnen Muskeln und bewegen fasziale Strukturen, die mit der Leber, der Gallenblase und den Ausscheidungsorganen in Verbindung stehen. Auch wenn die Bewegungen die inneren Organe nicht direkt betreffen, so werden sie durch umfassende Dehnungen trotzdem „mitbehandelt“. Durch ihre „Aufhängestrukturen“ und durch Fasern des autonomen Nervensystems sind fast alle inneren Organe mit dem Haltungs- und Bewegungsapparat verbunden. Rhythmisches Dehnen reguliert den Muskeltonus, und Triggerpunkte und „Verbackungen“ mit dem Unterhautgewebe können sich entspannen und vielleicht sogar lösen. Durch diese Aktivierung des Gewebes können sich der Stoffaustausch und die Elastizität der inneren Organe verbessern: unser Körper entspannt sich und wir fühlen uns wohler!

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  • Beginne in der Berghaltung – Tadasana. Stehe aufrecht – aufgespannt zwischen Erde und Himmel - und strecke Deine Arme mit jeder Ausatmung entspannt nach unten.
  • Verschränke die Hände und strecke die Arme über den Kopf, so dass die Handflächen zur Decke zeigen. Drehe Dich mit der Ausatmung nach rechts. Komme einatmend wieder in die Mitte und drehe Dich ausatmend nach links. Wiederhole die Übung 3-4 Mal. Achte darauf, die Schultern nicht zu den Ohren hochzuziehen, sondern nach unten sinken zu lassen.
  • Stehe aufrecht, falte die Hände hinter dem Rücken, beuge ausatmend die Knie und strecke die Arme, so dass sich der Brustkorn weitet. Versuche den Oberkörper zwischen Scheitel und Steissbein aufzuspannen und lang zu machen. Bleibe ein bis zwei Atemzüge in dieser Haltung und senke den Oberkörper mit der nächsten Ausatmung langsam nach vorne. Die Knie sind leicht gebeugt, die Arme bleiben gestreckt.

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  • Beginne wieder in Tadasana. Setze den rechten Fuß nach hinten, richte Deine Hüfte seitlich aus, breite die Arme aus. Schiebe jetzt ausatmend die rechte Hüfte leicht nach hinten, während Du den Oberkörper und den ausgestreckten linken Arm nach vorne schiebst. Hast Du die optimale Streckung des Oberkörpers erreicht, dann senke einatmend den linken Arm nach unten zu vorderen Bein, während der rechte Arm sich nach oben streckt. Der Blick ist nach oben gerichtet, zur ausgestreckten Hand. Entspanne die Schultern, so dass der Nacken lang bleibt. Trikonasana. Richte den Oberkörper mit der nächsten Einatmung wieder auf – die Arme bleiben ausgestreckt – und beuge mit der folgenden Ausatmung das vordere Knie. Der Blick ist nach vorne gerichtet über die vordere Hand hinweg. Virabhadrasana II. Wechsle ein paar Mal bewusst und aufmerksam zwischen beiden Haltungen.
  • Komme wieder in die Dreieckshaltung zurück und lasse den oberen Arm diesmal langsam in Richtung Deines rechten Ohres nach vorne sinken. Bleibe ein bis zwei Atemzüge in dieser Haltung.
  • Strecke den rechten Arm mit einer Einatmung wieder nach oben aus und lasse ihn mit der folgenden Ausatmung hinter den Rücken sinken. Versuche, die rechte Schulter bewusst zu entspannen und zu öffnen. Bleibe für einen weiteren Atemzug in der Haltung, richte Dich dann wieder auf und komme in die Ausgangshaltung, Tadasana, zurück. Wiederhole den Ablauf auf der anderen Seite.

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  • Setze Dich auf die Matte und strecke die Beine mit leicht gebeugten Knien nach vorne. Die Fersen sind aufgesetzt, die Füsse seitlich ausgestreckt. Schiebe den rechten Arm unter das angewinkelte rechte Bein und strecke den linken Arm nach oben. Der Nacken bleibt lang, der Blick ist schräg nach oben gerichtet, der Brustkorb ist weit geöffnet. Bleibe für 1-3 Atemzüge in der Haltung und wechsle dann auf die andere Seite.
  • Komme in einen einfachen aufrechten Sitz. Lasse die Schultern entspannt sinken, schliesse die Augen und versuche Deine Atmung ganz genau wahrzunehmen. Spüre die Bewegungen des Atems in Deinem Körper. Richte jetzt Deine Aufmerksamkeit ganz genau auf Deine Ausatmung und versuche sie langsam zu verlängern. Die Einatmung strömt ganz mühelos in Deinen Körper, die Ausatmung fliesst lang und weich aus Deinem Körper hinaus, während sich Dein Gesicht, Dein Nacken und Deine Schultern immer weiter entspannen. Verweile in paar Minuten mit dieser entspannenden Atmung.

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