Gingko Blatt

Einfach Meditieren

Wenn wir meditieren, laden wir viele positive, nachhaltige Veränderungen in unser Leben ein. Wir entwickeln eine bessere Körperwahrnehmung, lernen uns selbst besser kennen, beugen den negativen Auswirkungen von Stress vor, stärken unser Immunsystem und können besser mit unseren Emotionen umgehen.

Meditation ist ein Training des Geistes, der Wahrnehmung und der Emotionen - ein Training, dass jede und jeder lernen kann.

Hast du Lust das Meditieren auszuprobieren?

Dann findest du hier eine kleine Zusammenstellung von einfachen Übungen mit denen es dir leicht gelingt, einen Zugang zur Meditation zu finden.


Meditierende Yogini

#1 Die Sieben-Punkte-Haltung

Grundsätzlich ist es möglich in jeder Körperhaltung zu meditieren, in der die Wirbelsäule aufrecht ist und der Körper relativ entspannt bleiben kann. Am einfachsten ist es jedoch, im Sitzen zu meditieren. In einer ruhigen Sitzhaltung ist es leichter die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und sich zu konzentrieren, ohne zu schnell müde zu werden oder sich ablenken zu lassen.

(gesamte Länge der Audio-Datei: 05.01 Minuten)

Meditierende Yogini

#2 der 3-Minuten-Atemraum

Der 3 Minuten Atem-Raum ist eine Meditationsübung, die ursprünglich entwickelt wurde, um depressiven Patienten ein Werkzeug an die Hand zu geben, das sie zwischen ihren Therapie-Sitzungen anwenden konnten; ein Werkzeug, das jederzeit und überall im Alltag einsetzbar und wirkungsvoll ist.

(gesamte Länge der Audio-Datei: 05.50 Minuten)

Meditierende Yogini

#3 Sati - die buddhistischen Wurzeln der Achtsamkeitsmeditation

Der Begriff der Achtsamkeit stammt wie die Praxis der Achtsamkeits-meditation aus der buddhistischen Tradition und wird mit dem Begriff «sati» umschrieben. Sati ist ein Wort aus der Sprache Pali, die mit dem Sanskrit, der Sprache der indischen Antike verwandt ist. Im Sanskrit bezeichnet der Begriff smṛti die Qualität der Achtsamkeit.

(gesamte Länge der Audio-Datei: 06.25 Minuten)


Meditierende Yogini

#6 Achtsames Betrachten der Gefühle

In der Meditation können wir lernen, ganz bewusst auf unsere Gefühle zu achten und unsere Emotionen (die unmittelbaren Verbindungen von Gefühlen und Gedanken) zu erforschen, so dass uns die komplexen Verbindungen zwischen Gefühlen, Gedanken und unserem Verhalten ins Auge fallen und spürbar werden.

(gesamte Länge der Audio-Datei: 08:12 Minuten)

Meditierende Yogini

#5 Die Konzentration auf einen Punkt - Sinneseindrücke

Die Konzentration auf einen Punkt (Sanskrit: ekāgratā, Pali: ekaggatā), auf ein Element der äusseren oder inneren Wahrnehmung, ist ein zentraler Aspekt der Meditation. In verschiedenen Traditionen werden unterschiedliche Meditationsobjekte beschrieben, auf die die Aufmerksamkeit gerichtet werden kann.

Wenn wir jedoch erkennen wollen, wie unser Geist tatsächlich funktioniert und warum wir immer wieder auf bestimmte Weise auf die Aussenwelt reagieren, können wir dies besonders gut durch das bewusste Ausrichten auf unsere Sinneseindrücke erreichen.

(gesamte Länge der Audio-Datei: 06.57 Minuten)

Meditierende Yogini

#4 Der Body Scan

Der Body-Scan ist eine meditative Übung, in der man versucht, seinen Körper so genau wie möglich mit der Wahrnehmung „abzutasten“, ohne Erwartungen damit zu verbinden und ohne sich in Empfindungen zu verlieren. Es wird das wahrgenommen, was da ist. Und wenn es im Moment keine Wahrnehmung gibt, dann ist das weder gut noch schlecht, sondern einfach eine Erfahrung.

(gesamte Länge der Audio-Datei: 14.08 Minuten)


Wegweiser vor Sonnenuntergang

#8 Negatives Denken - Akzeptanz und Loslassen

Das «Pollyanna Prinzip» besagt, dass alle psychisch gesunden Menschen, in allen Kulturen, dazu neigen, viele ihrer negativen Gedanken positiv umzudeuten. Diese Fähigkeit, die auf kurze Sicht hilfreich ist, kann sich jedoch in eine «toxischen» Positivität verwandeln, wenn sie dazu führt, dass wichtige Botschaften negativer Gedanken ignoriert werden. Das Erlernen von Akzeptanz, wie es in der Achtsamkeitsmeditation geübt wird, kann dabei helfen, negative Gedanken zu akzeptieren, sie bewusst loszulassen und ehrliche Gelassenheit zu entwickeln.

(gesamte Länge der Audio-Datei: 09.18 Minuten)

 

Thangka mit grüner Tara

#7 Mitgefühl üben - die Praxis der Metta Meditation

Der Begriff «metta» stammt aus der buddhistischen Meditationspraxis und hat die Bedeutung von «Freundlichkeit», «liebevolles Gefühl» oder «liebende Güte». Metta ist einer der vier brahmavihāras oder «erhabenen Verweilzustände», metta (Freundlichkeit), karuṇā (Mitgefühl), muditā (empathische Freude) und upekkhā (Gleichmut, Gelassenheit). Ursprünglich als Mittel gegen Angst eingesetzt, haben diese positiven Gefühle die Kraft, unsere Haltungen und Überzeugungen zum Positiven hin zu verändern. Bei den Menschen, die diese Art der Meditation praktizieren, gibt es häufiger Momente des Wohlbefindens und kleine Glücksmomente, als bei Menschen, die nicht meditieren.

(gesamte Länge der Audio-Datei: 09.26 Minuten)