Tara Statue

Wie Meditation wirkt

Sieben positive Wirkungen auf die Gesundheit

 

Einerseits ist Meditation ein sehr alter Weg der Selbsterkenntnis, bei dem es darum geht das eigene Bewusstsein zu erforschen und zu verändern. Andererseits ist Meditation gleichzeitig ein Weg zu körperlichem Wohlgefühl und Gesundheit.

In einem anspruchsvollen Alltag, mit vielen Anforderungen oder Terminen, kann die Meditation eine Insel der Ruhe bieten. Über einen Mechanismus, den der Harvard Mediziner Herbert Benson in den 1970er Jahren erforscht hat und den er «relaxation response» nannte, beruhigt Meditation nicht nur die Psyche, sondern wirkt auch direkt auf den Körper.

Der «relaxation response» ist ein Zustand tiefer Ruhe, der die körperlichen und emotionalen Antworten auf Stress verändert. Er ist das genaue Gegenteil einer Flucht- oder Kampfreaktion: eine der Stressreaktion entgegengesetzte unwillkürliche Antwort des Körpers auf einen bewussten Rückzug und eine konzentrierte Ausrichtung auf das, was in unserem Inneren passiert. Der «relaxation response» setzt die Aktivität des sympathischen Nervensystems herab und reguliert die negativen Auswirkungen der Stresshormone im Körper.

Wenn wir es schaffen, diesen Mechanismus bewusst zu aktivieren, werden wir mit einem entspannteren Körper und einem wacheren Geist belohnt. In den letzten Jahrzehnten haben zahlreiche medizinische Studien Benson`s Forschungen bestätigt und die körperlichen und psychischen Vorteile regelmässiger Meditation genau untersucht. Zu den Erkenntnissen dieser Studien gehören folgende Aspekte:

Das regelmässige Üben von Meditation kann, im Laufe der Zeit,

1.       die negativen Auswirkungen von Stress reduzieren; zu denen unter anderem chronische Schmerzzustände, entzündliche Reaktionen oder depressive Verstimmungen gehören können.

2.       das Gedächtnis verbessern und mehr geistige Klarheit erzeugen.

3.       die Schlafqualität verbessern.

4.       die Emotionsregulierung unterstützen.

5.       den Blutdruck regulieren.

6.       Gedankenschleifen um Ängste und Sorgen reduzieren.

7.       dabei helfen, sich selbst besser zu verstehen und sich selbst und anderen Menschen mehr Mitgefühl entgegenzubringen.

 

Meditation kann ein Weg sein zu mehr Gesundheit - hin zu seinem zufriedeneren und gesünderen Selbst.


Quellen

Cary Barbor - The Science of Meditation; Psychology Today; https://www.psychologytoday.com/us/articles/200105/the-science-meditation

Harvard Medical School - How Meditation helps with Depression; https://www.health.harvard.edu/mind-and-mood/how-meditation-helps-with-depression

National Center for Complementary and Integrative Health - Meditation: In Depth; https://www.nccih.nih.gov/health/meditation-in-depth

Ulrich Ott - Meditation für Skeptiker. Ein Neurowissenschaftler erklärt den Weg zum Selbst; Knaur.Leben, 2019