Pilates-/Yoga-Raum

Pilates - „mindfulness in motion“

Es muss nicht immer Yoga oder Meditation sein, wenn es um Achtsamkeit geht. Eine Studie der Appalachian State University und des Duke University Medical Center bestätigt, dass auch Pilates das Potential haben kann, die Körperwahrnehmung zu schulen, die Fähigkeit für Achtsamkeit zu stärken und damit das allgemeine Wohlbefinden signifikant zu verbessern.


It doesn't always have to be Yoga or meditation, when it comes to mindfulness. A study of the Appalachian State University and Duke University Medical Center showed that Pilates also has the potential to increase mindfulness and significantly improve general well-being.


Warrior

Virabhadrasana - die Kriegerhaltungen

Wie viele stehende Haltungen, gehören die Kriegerhaltungen nicht zu den älteren Körperhaltungen des Yoga und stammen definitv nicht aus dem bekannten Textkorpus des Hatha Yoga. Sie sind charakteristische Bewegungen des Modernen Yoga. Vielleicht sind sie während einer Zeit zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert übernommen worden, als umherziehende Gruppen militanter Yogis das britische Kolonialsystem in Indien herausforderten. Wie Mark Singleton schreibt, trainierten diese Yogis ihre Körper, mit Kampftechniken und Waffenübungen, um sie für die harschen Lebensbedingungen widerstandsfähig zu machen (Singleton, 2010). Dabei profitierten sie offensichtlich vom militärischen Wissen der zeitgenössischen Sufi Organisationen. Singleton vermutet, dass sich in dieser Zeit die Bedeutung des Begriffes "Yogi" erweitert hat, so dass auch diejenigen eingeschlossen wurden, die eine Körperkultur mit nicht-yogischen Zielen verfolgten.


Eine Frau steht in der Yogahaltung "Baum" auf einem Steg am Meer

„Hanna Somatics“ - Bewusste Bewegungen verbinden uns mit uns selbst

Inneres Fühlen und äussere Beweglichkeit sind eng miteinander verbunden. Wer sich eine neue Beweglichkeit wünscht, kann lernen seine innere Wahrnehmung zu kultivieren und die angeborene Intelligenz des Körpers wiederzubeleben. Der Philosoph und Bewegungstherapeut Thomas Hanna hat ein neuro-muskuläres Training entwickelt, das hilft, Gelenke beweglicher zu machen, Asymmetrien auszugleichen und sich in seinem Körper wieder zuhause zu fühlen. Hanna war der Überzeugung, dass sich alle unsere Erfahrungen zu jedem Zeitpunkt des Lebens in körperlichen Mustern niederschlagen können. Sind diese Erfahrungen einschneidend und negativ oder wiederholen sich immer wieder, können sie zu chronischen Verspannungen, Unbeweglichkeit und zu Schmerzen führen. Wir glauben, diese Muster hätten mit dem Alter zu tun, dabei sind sie Hannas Meinung nach „nur“ eine Form eines chronischen „Sich-Selbst-Nicht-Fühlen-Könnens“, eine sensomotorische Amnesie, die uns den Kontakt zu unserem Körper, unseren Gefühlen und unserem „In-der-Welt-sein“ verlieren lässt.


Yoga-Meditation-Health-Events 2018

Den Geist entspannen in Shavasana

Shavasana - die Totenstellung - wird zum ersten Mal im 14. Jahrhundert, in der Hathapradipika, unter diesem Namen als Yoga Asana erwähnt. Im älteren Dattatreyayogashastra aus dem 13. Jahrhundert, wurde die Technik noch als eine der geheimen Methoden des laya - den samketas - unterrichtet, deren Ziel es war, den Geist im Absoluten aufzulösen (s. J. Mallinson; M. Singleton). Laya bedeutet soviel wie "mentale Inaktivität", aber auch "Schmelzen", "Auflösung", "Umarmung" oder "Rhythmus". Die Totenstellung ist demnach eine Haltung, von der ein Schmelzen des Geistes erwartet wurde, ein inneres Mitschwingen im Rhythmus des Göttlichen.

Patanjali und der Moderne Yoga

Jeder, der sich für Yoga interessiert, trifft wahrscheinlich früher oder später einmal auf das Yoga Sutra des Patanjali. Im modernen zeitgenössischen Yoga nimmt das Yoga Sutra eine ganz besondere Position ein. Es gilt als der Ur-Text des klassischen Yoga, als Symbol altehrwürdiger Authentizität und Rückverbindung zur indischen Tradition. Aber wie eng ist die Verbindung zwischen dem damaligen und heutigen Yoga wirklich?

Warum Faszien-Yoga?

Ist es wirklich nötig neben den vielen Yoga-Richtungen, die es schon gibt auch noch einen speziellen Yoga für die Faszien anzubieten? So, wie die klassischen, gut bekannten Dehnhaltungen des Hatha Yoga, können doch viele zeitgenössische Yoga-Asanas die Qualität der Faszien sowieso schon nachhaltig verbessern. Hält man die Posen für einige Zeit, wird man häufig mit einem erleichternden Gefühl des Lösens und Streckens belohnt. Vor allem dann, wenn Hilfsmittel genutzt werden, um sich in die Haltung hinein entspannen zu können. Eine gesunde Skepsis dem aktuellen Trend gegenüber ist also durchaus verständlich. Warum es sich trotzdem lohnen kann, sich mit dem Faszien-Yoga zu beschäftigen, könnt Ihr hier lesen


Obstschale mit Mango - Nahaufnahme
Essen wie ein Yogi
Yogische Rezepte - ohne komplizierte Zutaten. Ganz einfach, lecker und gesund.
Yoga und Ernährung sind keine voneinander unabhängigen Bereiche, sondern sind schon seit vielen…
Je bewusster wir atmen, desto besser unterstützen wir unseren Körper in seinem Stoffwechsel und bei…
Gewürze, die von innen wärmen und den Körper stärken. Es lohnt sich, sie regelmässig zu verwenden.
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Rezepte aus Kochbüchern im Familien-Alltag ausprobiert.